Internet-ProgrammeInhaltFinger FingerUm Finger zu nutzen, verbindet man sich mit Telnet zu einem Host, der den Finger-Befehl unterstützt. Dies geschieht mit dem Befehl Ein paar Fingerprogramme antworten auch auf die Befehle: finger @xxx.ISP.net finger finger @ finger 0 finger root finger bin finger ftp finger system finger guest finger demo finger manager oder auch an Stelle des Finger-Befehls die Enter-Taste drücken. Sollte man auf ein Fingerprogramm treffen, das alt oder naiv genug ist diese Befehle zu akzeptieren, bekommt man so etwas zurück wie: [xxx.ISP.net] Login Name TTY Idle When Where happy Foobar co 1d Wed 08:00 xxx.ISP.net Manchmal kann es vorkommen, dass das Finger-Programm abstürzt. In einem solchen Fall könnte es sein, dass man Root-Berechtigungen erhält. Darum sollte man von Befehlen wie Auf Grund der Möglichkeit, das Fingerservice zum Absturz zu bringen, sollte ein verantwortungsbewusster Systemadministrator das Fingerservice nicht laufen lassen. Wenn man bei einem ISP ist, der Finger unterstützt, sollte man sich fragen, ob man wirklich den richtigen ISP hat. NetcatNetcat ist ein Programm für Windows NT, das auch auf Windows 95/98 läuft. Mit dem Programm werden der Quellcode und unter anderem eine Textdatei mit dem Namen readme.txt mitgeliefert. Man sollte sich diese Datei durchlesen. In der Datei readme.txt sind auch verschiedene Optionen von Netcat angeführt. Es gibt zwei Möglichkeiten, Informationen mit Netcat zu erhalten. Die erste Möglichkeit besteht in der Eingabe von Die zweite Möglichkeit besteht in der Automatisierung der Vorgänge. Hier muss man zuerst eine Textdatei erstellen, angenommen die Datei root.txt. In diese schreibt man den Benutzernamen, zum Beispiel "root". Nun kann das Netcat-Programm mit NetstatEs gibt viele Anwendungsmöglichkeiten für den Netstat-Befehl, z.B. kann Netstat eingesetzt werden, um:
Netstat wird ausgeführt indem man eine DOS-Box öffnet und dann an der Eingabeaufforderung netstat eingibt. Die einzelnen Argumente erhält man durch die Eingabe von Das Argument -aMit dem Befehl Das Argument -a zeigt alle geöffneten Anschlüsse auf einem Computer an. Es zeigt den Host und den Port des Systems an, mit dem man verbunden ist und ebenfalls die Art der Verbindung: C:\netstat -a Proto Local Adress Foreign Adress State TCP mase:1031 www.gcf.de:80 ESTABLISHED TCP mase:1036 www.heise.de:80 ESTABLISHED TCP mase:1052 freemail.com:110 ESTABLISHED
Das Argument -a wird häufig dazu benutzt, Trojaner auf dem System zu entdecken, da man damit geöffnete Ports erkennt. Das Argument -nDurch das Argument -n kann man ebenfalls die IP eines ICQ Users herausfinden. Weswegen man auch häufig diese Option wählt, hat den Grund, dass die eigene IP ebenfalls angegeben wird (im Gegensatz zu -a). Man erhält den offenen Port des entfernten Rechners sowie den Port des lokalen Rechners, der dafür bereitgestellt wird: C:\netstat -n Proto Local Adress Foreign Adress State TCP 62.12.2.6:1031 212.23.64.13:80 ESTABLISHED TCP 62.12.2.6:1036 193.99.14.71:80 ESTABLISHED TCP 62.12.2.6:1052 76.30.43.70:110 ESTABLISHED Das Argument -eDas Argument -e liefert die Ethernet-Statistiken. Empfangene und gesendete Bytes sind selbsterklärend und funktionieren ähnlich wie die Anzeige von der DFÜ-Verbindung, obwohl man beim Vergleichen der Werte geringe Differenzen erkennt:
Das Argument -pMit dem Argument -p kann man die verschiedenen Protokolle herausfiltern, bzw. sich ein bestimmtes Protokoll anzeigen lassen, z.B. TCP: C:\netstat -p TCP Proto Local Adress Foreign Adress State TCP mase:1031 www.gcf.de:80 ESTABLISHED TCP mase:1036 www.heise.de:80 ESTABLISHED TCP mase:1052 freemail.com:110 ESTABLISHED PingDer Befehl Ping ist ein Teil des Internet Control-Message-Protocol, das zu Fehlersuche in TCP/IP-Netzwerken verwendet wird. Die Aufgabe von Ping ist es, einen Remote-Computer anzuweisen, ein gesendetes Ping mit einem Ping zu erwidern. Wenn man ein Ping vom Remote-Computer zurückbekommt, bedeutet das, dass dieser Host "alive", also eingeschaltet und am Netz ist. Weiters geht aus dem Ping-Befehl hervor, wie lange die Übertragung der Daten zum Host und wieder zurück gedauert hat. Die Basisform des Ping-Befehls ist einfach: Die Optionen von Ping unter Windows 95 oder höher:
Einige Angreifer benutzen den Ping-Befehl, um den angegriffenen Host-Rechner auszulasten. Sie verwenden viele Computer und senden pausenlos Pings an den Host. Dieser wird dadurch so sehr beschäftigt, dass er bald nichts mehr anderes machen kann oder sogar abstürzt. Dies geschieht mit dem Befehl PortscannerPortscanner dienen eigentlich zur Sicherheitsüberprüfung, sind aber genau so Hilfsmitteln um in einen Rechner einbrechen zu können. Ein Portscanner zeigt die geöffneten Ports an einem Rechner an. Sei es nun der lokale Rechner, oder ein entfernter Rechner. Ein Portscanner versucht eine Verbindung über die verschiedenen Ports des Hosts aufzubauen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Portscannern:
TelnetDas Telnet-Programm kann man in einer DOS-Box mit dem Befehl Telnet benötigt zum Aufbau einer Verbindung einige Angaben. Das ist erstens der anzuwählende Host-Rechner und zweitens der Port (Anschluss), über den die Verbindung hergestellt werden soll. Weiters sollte als Terminaltyp VT100 eingestellt sein und die Funktion "Terminal echo on" aktiviert sein. Wenn man dann auf "Verbinden" bzw. "Ok" klickt, wird die Verbindung zum angegebenen Rechner hergestellt. Falls eine Verbindung mit dem Host aufgebaut werden kann, gibt es drei Möglichkeiten die dann eintreten können. Zum einen kann der Host die Verbindung sofort wieder trennen, wenn z.B. der angegebene Port nicht verfügbar ist. Falls der Port verfügbar ist und ein Dienst für diesen Port eingerichtet ist, kann der Bildschirm unverändert bleiben, dann wartet der Host-Rechner auf eine Eingabe. Und schließlich kann eine Meldung auf dem Bildschirm erscheinen, die Auskunft über den Computer und den angewählten Dienst (z.B. FTP) gibt. Zusätzlich kann auch eine Anmeldung erforderlich. In Telnet sind folgende Ports benannt:
Einige der gebräuchlichsten Ports sind:
Wenn man sich mit "smtp" oder "pop3" verbindet, erscheint eine Nachricht, aus der zumindest das Betriebssystem des Host-Rechners herausgelesen werden kann. Herunterladen von Webseiten mit TelnetBeim Herunterladen von Webseiten wird in Telnet normalerweise der Port 80 als Anschluss angegeben. Manche Server verwenden allerdings den alternativen HTTP-Port 8080. Wenn die Verbindung mit dem Server besteht, erhält man ein leeres Anzeigefenster. Das bedeutet, dass der Host auf eine Eingabe wartet. Gibt man jetzt z.B. HTTP/1.0 200 Document follows Date: Mon, 21 Jun 1999 14:46:55 GMT Server: NCSA/1.5.2 Last-modified: Thu, 19 Feb 1998 17:44:13 GMT Content-type: text/html Content-length: 3196 Anstelle des Servernamens NCSA kann auch Microsoft IIC, Purveyor, WebSite etc. stehen. TracertMit Tracert lassen sich Internet-Verbindungen zurückverfolgen. Dabei erhält man Informationen über den Weg der Daten und über die Netzwerknamen bzw. die Adressen der Computer, über die die Verbindung läuft. Die in Tracert angeführte IP-Adresse 152.163.199.42 stammt von einem Server der Firma America On-Line (AOL): C:\WINDOWS>tracert 152.163.199.42 Tracing route to dns-01.aol.com [152.163.199.42] over a maximum of 30 hops: 1 * * * Request timed out. 2 150 ms 144 ms 138 ms 204.134.78.201 3 375 ms 299 ms 196 ms glory-cyberport.nm.westnet.net [204.134.78.33] 4 271 ms * 201 ms enss365.nm.org [129.121.1.3] 5 229 ms 216 ms 213 ms h4-0.cnss116.Albuquerque.t3.ans.net [192.103.74.45] 6 223 ms 236 ms 229 ms f2.t112-0.Albuquerque.t3.ans.net [140.222.112.221] 7 248 ms 269 ms 257 ms h14.t64-0.Houston.t3.ans.net [140.223.65.9] 8 178 ms 212 ms 196 ms h14.t80-1.St-Louis.t3.ans.net [140.223.65.14] 9 316 ms * 298 ms h12.t60-0.Reston.t3.ans.net [140.223.61.9] 10 315 ms 333 ms 331 ms 207.25.134.189 11 * * * Request timed out. 12 * * * Request timed out. 13 207.25.134.189 reports: Destination net unreachable. In den drei Spalten mit den Zeitangaben ist die Anzahl der Millisekunden angeführt, die benötigt wurden, um eine Nachricht zu senden bzw. zu empfangen. Wenn ein Stern (*) statt einer Zeit angeführt ist, bedeutet das, dass die Zeitmessung zu lange gedauert hat. Die drei Zeiten lassen allerdings keinen Rückschluss auf die Entfernung zu den Computern zu, da die Zeiten beispielsweise durch die unterschiedlichen Netzwerkauslastungen beeinflusst werden. Nach den Zeitangaben steht der Computername, über den die Verbindung hergestellt wurde, dahinter seine Adresse. Wenn Tracert am Ende die Meldung "destination net unreachable" anzeigt, ist Tracert vermutlich auf eine Firewall getroffen. Hier ein Beispiel eines erfolgreichen Versuchs, ebenfalls mit einer IP-Adresse von AOL: C:\WINDOWS>tracert 198.83.210.28 Tracing route to dns-aol.ans.net [198.83.210.28] over a maximum of 30 hops: 1 * * * Request timed out. 2 138 ms 145 ms 135 ms 204.134.78.201 3 212 ms 191 ms 181 ms glory-cyberport.nm.westnet.net [204.134.78.33] 4 166 ms 228 ms 189 ms enss365.nm.org [129.121.1.3] 5 148 ms 138 ms 177 ms h4-0.cnss116.Albuquerque.t3.ans.net [192.103.74.45] 6 284 ms 296 ms 178 ms f2.t112-0.Albuquerque.t3.ans.net [140.222.112.221] 7 298 ms 279 ms 277 ms h14.t64-0.Houston.t3.ans.net [140.223.65.9] 8 238 ms 234 ms 263 ms h14.t104-0.Atlanta.t3.ans.net [140.223.65.18] 9 301 ms 257 ms 250 ms dns-aol.ans.net [198.83.210.28] Trace complete. An Stelle der IP-Adresse kann man auch eine Domäne eingeben (z.B. |